Laborbereich Prozessanalytik
Prozessautomatisierung III
(Prozessanalytik/Prozessleittechnik/Regelungstechnik)
für den Studiengang Chemietechnik/Umwelttechnik (CT/UT)
in Raum T1054 (Technikum)
Laborleiter: Prof. Dr. S. Steinigeweg
Laboringenieur: M.Luczak, Dipl.-Ing.(FH)
Prozessanalytik ist Teil des Praktikums Prozessautomatisierung
(Prozessleittechnik/Prozessanalytik und Regelungstechnik) für CT/UT
Allgemeines
Ziele der Praktikums
- Kennenlernen
- der Gerätetechnik
- der Montagetechnik
- der Unterlagen für Planung und Wartung
- Abfassen geeigneter Protokolle
Kennenlernen der Gerätetechnik:
Es werden im Praktikum die Geräte verwendet,die auch in der Praxis eingesetzt werden.
Die Studierenden sollen sich an Hand der Geräteunterlagen, der Vorlesung und Materialien
aus der Bibliothek über die Funktion und den prinzipiellen Aufbau der Geräte klar
werden und dies auch im Protokoll wiedergeben (pro Gerät ca.1 Seite jeweils mit einer Funktionsskizze).
Kennenlernen der Montagetechnik:
Die Montage ist so erfolgt, wie man sie in der Industrie vorfindet - die Halterungen,
die Verrohrung - die elektrische Verdrahtung (Feld, Schaltraum, Messwarte)
Erstellung von Unterlagen zur Planung und Wartung:
In der Praxis erfolgt zunächst von der Ingenieurabteilung - die Auslegung der
Anlage (Analysenschema) - die Erstellung von Montageunterlagen (Montageskizze,
Stückliste, Verdrahtungspläne) - die Erstellung der MSR-Verzeichnisse
(Geräteliste, Wartungsanweisungen)
Danach erfolgt die Bestellung
- der Geräte nach dem MSR-Verzeichnis (und der Geräteliste)
- des Montagematerials auf Grund der Stücklisten, die zu den Montageskizzen gehören
Und schließlich erfolgt die Montage an Hand
- der Montageskizze (Maßstab 1:10) und derStückliste
- der Verdrahtungspläne
Im Rahmen des Praktikums sollen die Unterlagen für die vorhandene Anlage erstellt
werden und so die Planung nachempfunden werden.
Die Studierenden erstellen mit dem Versuch PA 7 das Verfahrenstechnische Datenblatt
und das Analysenschema, legen die Anlage aus und Kontrollieren die Auslegung durch Messung
der Gasflüsse und Totzeiten. Für die
Messungen mit dem UVAS und Ionoflux erstellen die Studenten je eine Montageskizze mit Stückliste und
MSR-Verzeichnisse.
Zur Gestaltung des Protokolls
Empfohlene Strukturierung
- 1 Aufgabenstellung
- 2 Messung mit dem URAS / Ionoflux ...
- 2.1 Funktionsbeschreibung des Analysengerätes
- 2.2 Inbetriebnahme und Kalibrierung
- 2.3 Messungen
- 2.4 Diskussion
- 3 Auslegung der Messanlage (nur bei der Messung mit dem FID)
- 3.1 Verfahrenstechnisches Datenblatt und Analysenschema
- 3.2 Messung der Durchflüsse und Totzeiten
- 3.3 Diskussion - Anhang - MSR Verzeichnisse -Montageskizze und Stückliste - Verdrahtungsplan
Für die
Montageskizze,
MSR-Stellenplan,
VerfahrenstechnischesDatenblatt und
Stückliste werden einmal leere Vordrucke ausgegeben,
die für die Protokolle jeweils zu kopieren sind. Die Protokolle sind spätestens
14 Tage nach Versuchsende abzugeneben. Versuche, deren Protokolle nicht rechtzeitig abgegeben
werden, werden nicht anerkannt. Wenn bis zum Ende des Semesters nicht alle Versuche
(Durchführung und Protokollabgabe) termingerecht abgeschlossen wurden, gilt das Praktikum als nicht bestanden.
Kolloquium
Das Kolloquium zum Versuch soll rechtzeitig vor dem Versuch (eine Woche) beim betreuenden Dozenten durchgeführt werden.
Zusammenstellung der Prozessanalysenmessanlagen
- für CT/UT-Studenten
Versuchsanleitungen für CT/UT
Formblätter zur Erstellung der Planungs und Wartungsunterlagen (im MS-Excel Format 4.0):
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